Sonntag, 30. September 2012

Nicht von dieser Welt: Ganz klar Hollywood ...

Man sieht hier waren Profis am Werk. Besonders bemerkenswert finde ich ja wie die Schusswunde ein paar Zentimeter unter dem Einschuss anfängt zu bluten. Möchte jemand Vermutungen darüber anstellen, wie teuer die Schauspieler wohl waren?:P



Samstag, 29. September 2012

Du bist nicht das Auto, das du fährst ...

first rule of fightclub is, you do not talk about fightclub, second rule of fightclub is you do NOT talk about fightclub ! ...

Skizze von gestern zu David Finchers Fightclub;) - Brad Pitt alias Tyler Durden




Freitag, 28. September 2012

Kanzler Steinbrück?


Ob das Tuch der Troika nun absichtlich gefallen ist oder ob einer von der Mitwirkenden gestolpert und die K-Fragen-Maskerade der SPD vorzeitig beendet hat, sei dahingestellt. Es steht fest, Steinbrück wirds. Ob auch er eine kluge Wahl ist, steht auf einem anderen Blatt. Taktisch gemessen macht er, zumindest im Vergleich zum unpopulären Schnellschussrevolverhelden Gabriel, eine gute Figur. Kennt er sich doch aus mit dem Geld und den Mechanismen der Märkte, die gerade dabei sind Europas Politiker im Würgegriff zu halten. Ein Mann, der wie gemacht scheint für die Eurorettung, wo die Physikerin Merkel auf ihre Berater vertrauen muss - auch wenn sie trotzdem einen guten Job macht (Das muss man ihr zugestehen, auch wenn man wie ich eher dem politischen Gegner zugeneigt ist).
Steinbrück ist ein Mann, der in seiner Karriere gerade bei heiklen Themen wie Agenda Hartz 4 oft angeeckt ist. Ein Mann, dessen politischer Zeiger auf der Skala von sozialer Gerechtigkeit zu sozialer Kälte häufig zu letzterem neigte. Meiner Meinung nach wäre Steinmeier der bessere Kanzlerkandidat gewesen, denn er versteht es nicht nur Sachkompetenz zu vermitteln, sondern auch sich sozial zu präsentieren.  Ich formuliere es absichtlich so vorsichtig, weil ich mir nicht anmaßen möchte zu behaupten, dass er für eine bessere Politik stünde. Das wäre ein naiver Schluss, der in unserer Gesellschaft leider viel zu oft begangen wird. Wir sehen auf die Augen, den Mund, das Make-Up und die Kleidung des Magiers, achten auf die Stimme und missachten die Hände, weil die äußere Erscheinung uns im Bann hält.
Hoffentlich lenkt Steinbrück die SPD nicht wieder zurück in Grube, die Schröder einst ausgehoben hatte und aus der die Ex-Arbeiterpartei seitdem nicht mehr richtig herauskam. Das Ergebnis waren das ewige politisches Racheanhängsel Oskar Lafontaines, das sich seitdem mit großen Tönen in den Medien profilieren kann, für die Probleme aber auch keine sinnvollen und realistischen Lösungen anzubieten hat und dem Gedanken sozialer Gerechtigkeit  damit auch nicht mehr dient als die Verantwortlichen der Agenda 2010.
Populismus verkauft sich immer, Wahrheiten sind Ladenhüter. Nach den Wahrheiten wird immer erst geschrien, wenn das Blendwerk der großen Worte und Wahlkampfslogans Jahre später verpufft. Darin suhlt sich der Bürger nur allzu gern, nur wenn Köpfe rollen sollen für die begangenen Fehler, will es keiner mehr gewesen sein und Schuld sind sowieso immer die Anderen. Die aktuelle Krise in Spanien, Griechenland und Italien liegt darin ebenso begründet wie die Wahlerfolge und -abstürze von Linken und FDP.

Sie reihen sich ein in das Kabinett der politischen Fehler und öffentlichen Selbstmorde und die Theoretiker, die sich vorher nicht trauten ihr Wissen in die Öffentlichkeit zu bringen (oder schlichtweg überhört - überblendet - wurden), etikettieren schließlich die Pappschilder an den Ausstellungenstücken mit Sprüchen wie "Hartz4 - Disaster, verarmte Bevölkerung", "Immobilienblase geplatzt" oder "Eurorettung - alternativlos". In diesem Sinne ist der Logiker Steinbrück vielleicht doch keine schlechte Wahl.

Donnerstag, 27. September 2012

Watchmen - The Sound of Silence

Hello darkness my old friend, i have come to talk with you again ... 

Cover meines Lieblingssongs gepaart mit den Bildern aus der Verfilmung meines Lieblingscomics. Der gelungene Start in einen entspannten Donnerstagabend;)



Mittwoch, 26. September 2012

Ein kleines bisschen Blasphemie ...


Nachdem ich heute wieder schmunzelnd einige Artikel im Spiegel gelesen habe, widme ich mich nach dreitägiger Pause mal wieder meinem Lieblingsthema. Blasphemie sollte jedem erlaubt sein, denn Satire ist wichtig. Sie kittet die Gesellschaft an den lecken Stellen und reißt Tapeten ab , um den Hausbesitzern zu zeigen wie verschimmelt die Wand dahinter ist und die Augen für eine Sanierung zu öffnen. Es darf nicht in dumpfe Beleidigung ausarten wie bei dem Mohammed-Schmähfilm, aber die Regierungen dürfen sich radikalen Islamisten auch nicht einfach so beugen. Genauso wenig wie sie sich vor anderen Religionen beugen sollten.
beleidigender Schmähfilm: Nein, Mohammedkarrikaturen: Ja.


Das Labyrinth


Welchen Sinn hat dieses Leben?

fragte ich mich einst.

Weder Plan noch Sinn erkennbar gegeben,

einem Labyrinthe gleich.




Ging zum Pfarrer hin,

unterm Kreuz des Christus aufgenommen.

Der erzählte mir von Gott und Vergebung,

ruhig und besonnen,

als ob die Antwort auf Alles liege in eines Gottes Hand.

Jesus verbrannte auf den Scheiterhaufen,

schwitzte in den Folterkammern,

brannte mit dem Wissen und dem Geiste der Antike,

Sein Blut tränkte mehr als 1000 Jahre,

Gerettet in der Moderne?

Sehe Evangelikale Kinderhirne waschen,

Sehe Aids und Tod in Afrika in des Papstes Namen,

Gottes Sohn längst gestorben, verrottet mit der Moral in alten Worten.




Ging zum Imam hin,

unterm arabischen Halbmond aufgenommen.

Der erzählte mir von Gott und Paradies.

Ketten für das Jetzt, im Himmel Freiheit

durch Leugnung der Dämonen

mit Allah in Ewigkeit.

Edles Ziel, falsche Tat,

Der Kerker macht sie nur stärker,

gibt ihnen neue Formen.

Ich sehe Flugzeuge in Häuser stürzen, Frauen hinter Schleiern weinen.

Bomben hallen, Hass auf den Straßen brennen.

An den Fanatismus verloren,

Gott hat den größten aller Dämonen geboren.




Ging zum Rabbiner hin,

unterm Davidsstern aufgenommen.

Der erzählte mir von Gott und Unterdrückung

Auge um Auge, Zahn um Zahn,

altes Dogma, lange Tradition.

Israel will leben, muss kämpfen für sein Recht!

Die Verbrechen der Vergangenheit,

durch Nazis, Christen, Muslime begangen,

grausam, schrecklich,

haben getrübt die Sicht,

versteinert das Herz,

wie das des Golems - der einst gebannt,

hallen nach in der Härte Klang.




So schön sie reden können,

- Alte Worte neu aufgeladen.

nie werden sie das Labyrinth ergründen,

denn wie wollen sie das Geheimnis kennen?

Wie wollen sie wissen zu wissen?

Sie treten ein ins Labyrinth,

bleiben ängstlich stehen,

Bibel, Koran, Tora in der Hand,

begleitet von den Schatten Heuchelei und Gewalt

Ungesehen von ihren Augen, brennend vor meinen

Sie wollen nicht sehen, also Ignorieren, Leugnen.

um in die Ketten des Glaubens (sich) zu zwingen.




Habe einmal einen Clown getroffen.

Rote Nase, dunkle Augenringe,

erzählte Witze,

grinsend, kichernd,

kannte keine Grenzen,

Spiegel der Welt.

In mein Abbild, ich sah verbittert.

Nicht glauben können,

nicht mehr flüchten in die heile Welt des Trugs,

offenbart die wahre Fratze, kein Weg zurück.

Einmal rein gesehen, der düstre Schleier fällt.

Suche nach Wahrheit in einer Welt, gebaut aus Lügen.

Doch gestärkt ging ich daraus empor.




Am Strand wandere ich nun,

das Meer dunkel, wunderschön,

der Wind frisch und stark.

In der Ferne liegt ein Nebelfeld,

Kann nicht ahnen wie weit,

Kann nicht ahnen wie tief der Ozean.

Doch nach dort draußen muss ich gerade.

Schätze heben, Monster töten, Weisheit suchen

jenseits der vertrauten Gestade.



Samstag, 22. September 2012

Rosen aus Gips

Mineralien zu zeichnen hat einen besonderen Reiz, da sie in ihrer Struktur unzählige Schwierigkeiten aufweisen. Ecken, Kanten, Glanzeffekte, Brüche, Details. Ich habe mich mal an einer Sandrose versucht - Mehr oder weniger erfolgreich. Die Skizze hat ihren Platz in meinem neuen Skizzenbuch, das Transport und Aufbewahrung zwar vereinfacht, den Hobbyzeichner aber beim Scannen vor neue Herausforderungen stellt - allerdings habe ich die Strukturen auch nicht wie sonst üblich mit einem Fineliner nachgezeichnet, weil ich dann wahrscheinlich verrückt geworden wäre. Wer sich Bild und Original ansieht versteht auch warum. Das zur Entschuldigung für die schwarzen Verschattungen, die durchs Scannen entstanden sind;)



Donnerstag, 20. September 2012

Viel zu Lernen, du noch hast ...

Vorher-Nachher Analyse des Bilds: Strichführung auf dem Weg der Besserung, Colorierung mangelhaft, aber es hat Spaß gemacht und fürs erste Photoshop-Bild gar nicht mal so misslungen wie ich finde, habe schon schlechteres auf deviantart gesehen:P

Skizze auf Block, abfotografiert mangels A3 Scanner:


Dann in Photoshop coloriert (Nachdem ich die xte Ebene für eine Farbe, die in einem Winzfeld vielleicht drei Pixdel bedeckt, angelegt habe, hatte ich keine große Lust mehr auf Schatten. In Zukunft werde ich mich auf Figuren ohne Hintergrund konzentrieren, das spart Zeit und Nerven.)




Im Hintergrund bin ich zumindest noch ein wenig stolz auf Statue und Drache, den Rest kann man ignorieren. Die Dame im Vordergrund soll übrigens eine Muse darstellen, deswegen auch das kreative Durcheinander um sie herum:)

Dienstag, 18. September 2012

Falkner, Ritter und Feuer- Spektakel in Strünkede

So die Bilder vom Mittelaltermarkt zu Schloss Strünkede sind fertig. Selten so viele Bilder gehabt, die mir aus einer Serie gefallen haben. Mir fiel es schwer für den Blog eine Auswahl zu treffen. Auch wenn sich der Eintritt verteuert hat, es hat sich gelohnt;)

Der Falkner stellte seine Vögel zur Schau

Falke Charlyn

Eine Zuschauerin durfte den Wanderfalken herumführen

Adler Aras

Mit Wissen und Humor punktete die Schau

Den Fragen, warum die Falknerei heute noch wichtig ist

und wie sie nach Europa kam, widmete der Falkner viel Zeit

Uhu Hugo

Met und Beerenwein gab es natürlich ebenso zu erwerben

wie Schmuck, Plüschdrachen und Holzschwerter

Auch Quacksalber und Mittelalterbands betraten die drei Bühnen

Ein weiteres Highlight bildete das humorvolle Rittertunier der Gruppe von Wenzels Ritterspiele

Dem Sieger winkte die Krone von Herne

Karl der Kahle aus dem Sachsenlande versuchte sich mit dem Goldbeutel Bonuspunkte zu erspielen

Es half jedoch nichts

Der blinde und taube Ritter von Schwanstein machte das Rennen

Zwischendurch gab es Stunts für das Volk

und den Kampf Lanze gegen Lanze

Am Abend waren die Ritter noch einmal zu sehen

Untermalt von passender Musik spielten sie mit dem Feuer

Was spektakuläre Bilder gab, die ich leider mangels eines guten Platzes nur in Ausschnitten festhalten konnte








Sonntag, 16. September 2012

Samstag, 15. September 2012

Pfad der Erkenntnis


Ich habe lange überlegt ob ich zum Überfall auf US- und andere Botschaften, bloggen soll und dann lange gezögert, um es schließlich doch zu tun. Dieses Thema beschäftigt sich mehr, weil es den Kern meiner Kritik gegenüber den Religionen trifft. In gewisser Weise ist es dieses Verhalten, was mich aus der Kirche getrieben hat und was mich beim Gedanken an - monotheistische - Religion, die sich als einzige Wahrheit am Himmel betrachten, meistens nur Abscheu empfinden lässt. Es ist schwierig Menschen, die mit ihrem einen Glauben aufgewachsen sind, diese Denkweise klar zu machen, wenn sie nicht dieselben Brüche erlebt haben wie ich. Ich will auch gar nicht verstanden werden. Nur eines soll gesagt werden: Es gibt keine richtige Lehre, also misstraue deinen Lehrern. Religion, das Hinterfragen der eigenen Existenz, des Ursprungs vom Leben. Diesen elementaren Fragen soll man sich stellen, aber man muss es allein tun. Man muss den Weg der Propheten selbst gehen, um Weisheit, die diese gewonnen haben zu erreichen oder zu scheitern.
Wenn man das Denken anderen überlässt, erzeugt man Abhängigkeit. Man flüchtet sich ebenso in ein Papierkartenhaus wie jemand, der nach Onlinerollenspielen süchtig wird. Um es noch deutlicher zu formulieren: Dogmatismus tötet den Verstand, ebenso wie Sucht.
Das gilt für Christen und Muslime ebenso wie für Kommunisten und Nazis. Das Internetvideo, indem Mohammed verunglimpft worden sein soll, wurde von christlichen Fundamentalisten produziert und war eine gezielte Provokation. Die aufgebrachte Menge wiederum hat überreagiert und unschuldige Menschen getötet - darunter sogar einen der größten Verfechter des arabischen Frühlings. Beides ist auf die Überbewertung der eigenen Religion zurückzuführen. Es ist der Ansicht zu verdanken, dass man glaubt, die einzig wahre Religion zu vertreten und dass alle anderen Ungläubige sind, nur weil sie zu anderen Schlüssen gelangt sind. Religion ist eine Sache des Geistes und sollte es auch bleiben. Keine Missionierung, keine Bekehrung, keine Zwangsinitierungen (Taufe, Beschneidung im Kindesalter) und gleichzeitig die Stärke, über Spott hinwegzusehen.
Wenn ich nun sehe wie ein wütender Mob junger Muslime amerikanische Flaggen verbrennt und Botschaften stürmt, nur weil irgendwelche Fundamentalisten gezielt provozieren wollten und die Randalierer ihnen dann auch noch den Gefallen tun zu reagieren, denke ich, wie auch wenn ich Fußballultras, Neonaziglatzen oder Autonome sehe, an einen Affenkäfig. Schimpansen, die sich gegenseitig mit Scheiße bewerfen, weil sie am Tag nichts anderes zu tun haben, weil sie ihr Leben als öde empfinden und glauben schließlich einen höheren Sinn gefunden zu haben. Sie haben sich den Verstand durch Litaneien anstatt durch Alkohol weg gesoffen. Sie sind abhängig von charismatischen Witzfiguren, die so viele Widersprüche in sich vereinen wie der Heroinsüchtige Ausreden sucht, um sich vor sich und seiner Umwelt zu rechtfertigen. Dass sie krank sind, sehen sie nicht ein. Diskutieren ist sinnlos, wenn einem Worte verdreht zurückgeworfen werden und wenn man durch Floskeln, die man auf Seite 587 in einem 2000 Jahre alten Geschichtsband findet, noch den letzten Mist reininterpretieren kann.
Zu diesem Thema gibt es in einem Buch ("Ich weiß, was du denkst" von Thorsten Havener), das ich momentan lese eine interessante Stelle: "Die Welt ist das, wofür wir sie halten." Wenn man glaubt, richtig zu glauben, wird man immer einen Schlupfwinkel finden, um sich vor Kritikern zu rechtfertigen. Schließlich kann man Gott ja nicht persönlich nach seiner Meinung fragen. Praktisch für Schimpansen, die sich gerade mit Scheiße bewerfen wollen, weil ihnen der Sinn danach steht.
Deswegen mein Appell an die Menschheit, oder zumindest an diejenigen die sich die Mühe gemacht haben diesen Blog zu lesen, verlernt nicht zu denken und zu hinterfragen. Die wertvollste Errungenschaft der Menschheit ist weder Gott, noch Feuer und Metall, noch Ideologie und Gesellschaft, es ist sein Verstand. Ich habe lange gebraucht, um diese Erkenntnis zu gewinnen. Ich musste Irrwege gehen und mich selbst hinterfragen und tue es heute immer noch, das ist der Weg, die Sinnsuche. Gedankenspiele sind für mich zu einem Sport geworden, genauso wie ich im Fitnessstudio trainieren gehe.
Dass es wichtig ist den Geist zu befeuern, anstatt ihn in der Flucht in die Sucht (wie ähnlich sich diese Worte sind) zu ertränken, ist der zentrale Gedanke der hinter Siddhartha  Gautamas Erleuchtung steht. Diese Erkenntnis verdanke ich weder Jesus noch Mohammed oder Moses, sondern Buddha. Durch ihre Gewaltexzesse in der Geschichte haben die drei Weltreligionen für mich ihre hervorgehobene Bedeutung, die sie eigentlich nie hatten, schon lange verloren. Sie reihen sich nun in das Kabinett der Mythologie ein, zwischen Thor, Odin, den Naga des Hinduismus, den Tiergeistern der nordamerikanischen Ureinwohner und den Gestaltwandlern der Inuit. Es sind wertvolle Geschichten, stilisierte Lehren und Mahnmale der Geschichte, Kunst. Es ist ihr Inhalt, der zählt, nicht die Protagonisten. Wenn man sich nur einmal Zeit und Raum nimmt erkennt man, dass man genau so gut an Feen und Trolle, Anubis und Horus oder an das fliegende Spaghettimonster glauben kann wie an Gott.  Alles kann man annehmen und weder beweisen noch widerlegen.


Ich hoffe ich konnte einige Denkanstöße geben.

Donnerstag, 13. September 2012

Sturm


Ein Sturm zieht auf,

Donnergrollen über grauem Himmel.

Der Winde heulender Lauf

zerrt an Ähren, zerrt an Bäumen.


Der Sturm, er kommt

gleich einem wilden Tier

voller Zorn und Wut

er reißt an mir


Kein Entkommen vor dem Sturm,

Wälder zittern, kluge Geister fliehen.

doch da ist noch was:

Elementare Kraft, ungezähmt gediehen.


Der Blick verschlossen, das Unvermeidliche angenommen,

gebe mich in seine Hände,

empfange Wind und Böe,

Ein alter Freund, vor dem ich stände.



Forttragen soll er mich, da ist noch was:

Elementares Herz, beherrschte Kraft,

ruhige, kühle Gelassenheit,

Mein Zuhause, wo ich wandre

im Auge des Sturms

eine Ewigkeit.

Mittwoch, 12. September 2012

after training some meditation

Nächste Skizze, neues Glück. Nach McFit-Pumpen direkt dran gesetzt und fertig gemacht. Erst das Training, dann die Entspannung:P



Ans Colorieren am Computer wage ich mich erst wieder, wenn ich etwas mehr darüber weiß. Aber wenn die Zeit gekommen ist, lade ich das Bild noch einmal in Farbe hoch.

Dienstag, 11. September 2012

Licht und Tuchakrobatik

Am Sonntag war ich, wie gestern erwähnt, im Strünkedepark unterwegs. Da hab ich dann nicht nur Elfen gezeichnet und klassischer Musik gelauscht, sondern auch paar nette Bilder aufgenommen. Hier wie immer ein Best of;)




Montag, 10. September 2012

Zeichnen


Ich weiß gar nicht wie lange es her ist seit ich das letzte Mal gezeichnet habe - von Langeweilemalerei in Vorlesungen einmal abgesehen. Diese Skizze ist gestern entstanden, als ich in Strünkede unterwegs war, in der Hoffnung einige Krähen oder Elstern vor die Linse zu bekommen. Die hatten sich verkrochen, dafür gab es klassische Musik im Schlossinnenhof und Akrobatik um den See herum. Die Fotos werde ich auch demnächst hochladen. 
Dafür, dass es einige Zeit her ist, dass ich den Bleistift angerührt habe, bin ich eigentlich ganz zufrieden. Mit meinen üblichen Problemzonen bin ich natürlich wie immer nicht zufrieden ( Hände - Füße - Augen), aber nur Übung macht den Meister:

Hier die ursprüngliche Skizze, mit Fineliner nachgezogen:


Die Reinskizze für Scanner und Photoshop:



Und das Endergebnis meiner Bemühungen mit diesem Programm auch klar zukommen, mit der Skizze war ich ehrlich gesagt zufriedener :)



Sonntag, 9. September 2012

Neid




Zu fliegen wie der Vogel,

des Menschen größter Traum.

Erhaben durch die Lüfte,

im Gleichklang der Natur

ohne Zeit und Raum.




Doch ists sein Schicksal.

Gefesselt an Erde und Land wir sind

Begrenzter Horizont, flache Sicht

Bis der Sand der Zeit verrinnt.




Dieser Schmerz, er hat uns verflucht.

Versklavten wir nicht das Feuer und das Eisen

Um Türme zu bauen in die Lüfte,

mit Maschinen aufzusteigen,

und wettzueifern mit der Sucht

zu rechtfertigen der Krone rechter Platz?




Nie wird der Mensch begreifen

Er tötete die Götter von Einst, um deren Stärke zu erlangen

Doch Weisheit ist nicht Stärke, nicht Wissen.

Gebunden bleibt der Mensch an das System.


Ein Teil vom Ganzen bleibt er, kein König.






Was sagen sie dazu, die fliegen?

Sie singen, krächzen, spotten,

Wissen, dass ihr Platz unerreicht geblieben.

Wissen, dass des Menschen fahle Gier

Vom Neid getrieben

ihr Schicksal wird besiegeln.

Freitag, 7. September 2012

Yes we can

Obama startet in die heiße Phase seines Wahlkampfes und lässt meiner Meinung nach Romney im Staub der Startrampe stehen. Ich glaube gerade weil der amtierende Präsident auf den pathetischen Tonfall weitestgehend verzichtet hat, ist die Rede gelungen. Keine Sinnestäuschung und patriotisches Gefasel. Fakten, nicht Faktenverdrehung.
Dieser Mann hat es verdient wiedergewählt zu werden, wenn er sich schon freiwillig dazu bereit erklärt den Scherbenhaufen, den ihm Bush hinterlassen hat, aufzuräumen. Geduld ist eine Tugend, wenn auch hart zu meistern, belohnt sie einen am Ende doch immer. Sollten die Republikaner - diese kalte Aristokratenlobby ewig Gestriger, denn um nichts anderes handelt es sich bei ihnen - gewinnen, kann Amerika nur verlieren. In Obama liegt die Chance für Amerika nach vorne zu kommen und sich in einer besseren Zukunft zu verwirklichen.

Yes They Can.

Obamas Rede - Spiegel Online

Dienstag, 4. September 2012

Zu Gast in der Spatzenhochburg;)

Montag Morgens im Bochumer Tierpark mit Kamera und Waffel bewaffnet. Der Spatzentribut, abgerissen von der Waffel, war auch schnell verschwunden, als sich unsere Anwesenheit bei der örtlichen Vogelgesellschaft herumgesprochen hatte;)






Montag, 3. September 2012

Entwurzelt

Neulich wiederentdeckt: Die Fotos von einem Shoot mit Stativ und Selbstauslöser für einen Internetwettbewerb, der jetzt schon ein Jahr zurückliegt. Es ging um die Frage, was wäre wenn es ihn eines Tages nicht mehr geben würde. Meine Antwort: Ohne ihn würden wir unsere Wurzeln verlieren. Deswegen Topfpflanze und Bushaltestelle. 


Nun gewonnen habe ich nichts, aber ich finde nach wie vor, dass die Fotos was haben;)