Montag, 11. Februar 2013

Der Imperator ist abgetreten!

Da der Imperator ... ähm ... Papst (Ich bringe die beiden immer durcheinander, weiß auch nicht warum : Der Beweis!) wegen Überarbeitung sein Amt geschmissen hat, noch einmal ein Beitrag, wer in dieser Diskussion eigentlich das wahre Opfer ist :D


Dienstag, 5. Februar 2013

Atheistic Church


Da soll man nochmal behaupten, Atheisten hätten keinen Humor und keine Lebensfreude :P



Nun gut die meisten Witze gehen auf Kosten der Religion, aber das ist irgendwie gerechtfertigt, wenn  man sich nur einmal die Mühe macht, Geschichte und Logik von heiligen Traditionen abseits ihrer Unantastbarkeit zu hinterfragen.

Montag, 4. Februar 2013

Sicherheit und Höhe des Gehalts als Druckmittel

Interessante und differenzierte Auseinandersetzung mit der Rolle der Kirche im  "säkularen" Staat Deutschland.
Ich denke, es zeigt deutlich, dass sich die (katholische im besonderen, aber auch die evangelische) Kirche modernisieren oder der Staat eingreifen muss, indem er religiösen Gemeinschaften die Trägerschaft für wichtige gesellschaftliche Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern, die er de facto zu 100% finanziert, entzieht. Es kann nicht angehen, dass andersgläubige oder andersdenkende Menschen wegen ihrer Religion wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden:


Auf Spiegel-Online habe ich noch eine Besprechung der Sendung mit Hintergründen und weiterführenden Gedanken gefunden:

http://www.spiegel.de/kultur/tv/guenther-jauch-ard-talkshow-ueber-kirche-als-arbeitgeber-a-881254.html


Religion muss sich auf den jeweiligen Tempel (Das Wort ist bewusst gewählt, denn was sind Kirchen, Moscheen und Synagogen letztendlich anderes - abgesehen von der Tatsache das Blut nur noch im symbolischen Sinne fließt) und das private Umfeld beschränken und darf andere Meinungen nicht unterdrücken. Ein sicherer Arbeitsplatz und ein sicheres Gehalt sind Druckmittel. Der Arbeitnehmer wird erpresst zum "wahren Glauben" zu wechseln und da sehe ich eindeutig Religions- wie Meinungsfreiheit gefährdet.


Samstag, 2. Februar 2013

Giordano Bruno Stiftung

Nur zu unterstützen!;)



Ein Interview, viele Fehler

So viele falsche Verknüpfungen in einem Interview. Mein lieber Erzbischof, das konnten sie mal besser.

1. Das Pogrom ist zwar keine eine christliche Erfindung, aber wurde ab dem Mittelalter aktiv durch das Christentum begangen und war überwiegend gegen Juden, Heiden und Ketzer gerichtet.

2. Gezielte Diskreditierungskampagnen (Hölle) müssen in weiten Teilen der Welt die gottlosen Atheisten, die Frauen und Homosexuellen ertragen. Die katholische Kirche stand lange genug auf der Seite des Täters und wird diese wieder einnehmen, sollte sie jemals Macht erlangen. Von mir aus kann sie in ihrer jetzigen eingeengten Position bleiben und dort verrotten, wenn sie sich nicht den freiheitlichen Grundgedanken der Moderne unterordnen will. Niemand, am allerwenigsten ich, wird sie vermissen.
Die Einrichtung einer Glaubenskongregation gegen "abweichende Glaubensvorstellungen" ist allein schon eine Diskreditierung anderer Ansichten.

3. Die "künstlich" erzeugte Wut ist real und verständlich.

4. Der Knüller: "deren Rüstzeug gehe auf den Kampf der totalitären Ideologien gegen das Christentum" zurück.
Nun der Faschismus beruht in seinen Wahnvorstellungen überwiegend auf der christlichen Heilslehre und hätte ohne den Katholizismus nicht derartige Ausmaße annehmen können. Zahlreiche Dokumente und Überlieferungen (inklusive von "Mein Kampf") bezeugen das. Auch die Zusammenarbeit beider Kirchen mit den Nazi-Regime ist belegbar und zwar nicht nur während der Unterdrückung, sondern auch vorher und nachher. Als Bespiel sei das Schleusen von Nazischergen über die Kurie nach Südamerika genannt. Warum Kriegsverbrechern zur Flucht verhelfen, wenn die Unterdrückung beendet ist?
Es mag stimmen, dass der Kommunismus eine atheistische Weltanschauung ist. Aber wenn man die Systeme der Theokratie mit dem Stalinismus vergleicht, kommt der Gedanke der Analogie recht schnell auf. Auch diese Ideologie hätte sich nie ohne die Manipulationsebenen, welche die (staatlich gelenkte) Religion auf dieser Welt schuf, halten können. Zum Beweis muss man sich allerdings die Mühe machen und Karl Marx` berühmten Spruch "Religion ist das Opium des Volkes" aufsplittern in "Heilsversprechungen, dogmatische Lehre, Unantastbarkeit des Führungsapparats und Volksverdummung sind das Opium des Volkes" umdichten. Der Aphorismus ist dann zwar nicht mehr so prägnant und einprägsam, kommt der Wahrheit aber näher.

5. "Beim innerkirchlichen Dialog müsse auch über das Wesentliche geredet werden" - Richtig, nur über die wesentlichen Dinge möchte die Kurie nicht sprechen und die gleichen Probleme werden immer wieder aufgetischt, weil sie von der katholischen Kirche nicht angegangen sondern vertuscht und versteckt werden.

6. Der Gedanke von der "Unmöglichkeit der Veränderung" zeugt davon, dass der werte Herr Erzbischof Müller, keine Ahnung von der Geschichte des eigenen Hauses zu haben scheint. Denn so "elementare" Dinge wie das Zölibat wurden erst im hohen Mittelalter Pflicht.

7. Die Ehelosigkeit Jesu ist erstens umstritten und zweitens garantiert keine Rechtfertigung.

Das Interview gab Erzbischof Müller der Zeitung "Die Welt",
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/erzbischof-mueller-kritisiert-pogromstimmung-gegen-katholische-kirche-a-881063.html