Dienstag, 31. März 2015

Ergebnis des Schriftstrom-Schreibmarathons vom 29.03.2015

Schrift unter Strom


Ashara, die geblendete Elfe
Wer sich wunderte, warum ich am Sonntag zwischen 15:00 und 22:00 nicht erreichbar war: Ein neuer Schreibmarathon stand an und ich habe ordentlich was geschafft, auch wenn es natürlich immer mehr hätte sein können. Im "blinden Uhrwerk" bin ich immerhin gute 5000 Worte weiter.

Ich glaube je weiter ich in der Handlung fortschreite, desto komplexer wird die Welt von Avarios und ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich da für ein Fass aufgemacht habe. Dabei stand am Anfang doch nur die Frage wie "Magie" als Ressource den Lauf der Geschichte beeinflusst hätte? Die klassischen High-Fantasy-Völker der Menschen, Elfen und Zwerge im Kontext des 19. Jahrhunderts und der industriellen Revolution, die in die Weiten des Steampunk und der viktorianischen Gesellschaft führt. Ich weiß selbst noch nicht so genau wie da ein Ganzes aussehen mag und ob mein innerer Schweinhund mich die Sache beenden lässt, aber ich werde mein Bestes geben!

Desweiteren steht im April das "Camp NaNoWriMo" an. Mal sehen wie es dann mit dem Romanprojekt weitergeht. Fällt leider ungünstig mit dem Semesterstart zusammen, aber ich werde meine Muse bemühen. Da wird der Blog wohl mit kürzeren Beiträgen Vorlieb nehmen müssen.

@LeO
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Sonntag, 29. März 2015

Vorausblick: SPECTRE, der 24. Bond



"SPECTRE" ist der Titel des neuesten Films aus der Reihe um den Geheimagenten des MI6. In die Kinos soll er Anfang November dieses Jahres kommen. Es bleibt zu erwarten, dass der Film dem Franchise treu bleibt: Schöne Frauen, Explosionen, Charme, ausgeklügelte Spionagewerkzeuge und flotte Autos.

Die neueste Installation konfrontiert 007 mit der ruchlosen Terrororganisation SPECTRE, die in den vergangenen Filmen als Puppenspieler im Hintergrund agierte. In der Rolle des James Bond wird abermals der Brite Daniel Craig zu sehen sein,  sein vierter  Einsatz im MI6. Regisseur ist abermals Sam Mendes, der damit seinen zweiten Film innerhalb der von Eon Productions produzierten Reihe abschließt. Die Firma vervollkommnet damit den 24. Bond-Film.

Interessant war der übrige Cast, der - wie bereits früher im Jahr erwähnt - einige illustre Namen enthält. Zum einen wäre da natürlich der Österreicher Christoph Waltz, der den Hauptantagonisten mimen wird. Bekannt wurde er durch die Qualität seiner Darstellung in den Tarantino-Filmen Inglorious Basterds und Django Unchained. In SPECTRE wird er in der Rolle des Franz Oberhauser zu sehen sein.

Die Französin Léa Seydoux wird eine weitere Rolle übernehmen. In "Blau ist eine warme Farbe" ließ sie die Hüllen fallen und beeindruckte durch qualitativ hochwertige Schauspielerei. Sie wird den Charakter der Psychologin Dr. Madeleine Swann darstellen. Monica Belucci wird wohl das Bond-Girl von SPECTRE werden und Lucia Sciara, die Witwe eines von Bond getöteten Auftragskiller, spielen. Ben Wishaw wird wieder als Q zu sehen sein.

Und wer wusste, dass James Bond auf eine Romanfigur  von Ian Fleming (1908-1964) zurückgeht?

@LeO
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- Artikel zu SPECTRE im Tagesspiegel
- Kommentar zum neuen Teaser
- Hintergrund zu SPECTRE als Schurkenorganisation



Freitag, 27. März 2015

Alan Moore - Der Mann, der den Comic revolutionierte

Alan Moore - Der moderne Schamane


(Quelle: flickr.com)
Dies soll eine sein über Leute, die mich stark in meinem eigenen Schaffen beeinflussen. Vielen Menschen wird dieser Name wenig sagen, auch wenn er in diesem Blog häufig Erwähnung findet. Doch er hat mit Werken wie "Watchmen" oder "V wie Vendetta" buchstäblich Comicgeschichte geschrieben.

(Quelle: Wikimedia)
Genauer gesagt hat er die bebilderte Erzählkunst auf eine neue Ebene gehoben. Comics waren bis in die 1980er Jahre ein Medium für Kinder. Eindimensionale Charaktere und politische Mainstream-Farblosigkeit.

Das änderte erst mit dem Aufkommen von nicht nur künstlerisch, sondern auch erzählerisch wertvollen Werken. Philosophische und politische Geschichten, die die Gedankenwelt um den Höhepunkt des kalten Krieges konservierten und den irreführenden Begriff der "Graphic Novel" auf dem Markt einführten.

Frank Miller bot mit "The Dark Knight Returns" einen neuen düsteren Blickwinkel des "Batman"-Universums und Art Spiegelmans "Maus" öffnete den Weg für tiefgehende Parabeln und entdeckte Comics als Darstellungsmedium für politische und philosophische Inhalte.

Das Durchbrechen von Illusionen mit Illusionen war seit jeher ein Ansinnen von politischen Künstlern. Die neue Generation der Comics hielt tiefere Abhandlungen über die menschliche Psyche bereit, als die simple "Good Guys Win, Bad Guys Lose"-Moral der älteren Superhelden-Comics.

Moore legt Wert auf Intertextualität, bedient sich dabei an klassischer Literatur und schreibt tiefe und moralisch ungebundene Charaktere. Geprägt wurde er stark von den postkolonialen Gedankenwelten seiner britischen Heimat sowie seiner Herkunft aus einer einfachen Arbeiterfamilie.

Sein erstes großes Werk "V wie Vendetta" widmet sich in einer dystopischen "1984"-Version Englands der Kritik an Margeret Thatcher und ihrem Neoliberalismus, der in England endgültig den Strukturwandel besiegelte. Moore arbeitete mit dem Zeichner David Lloyd zusammen und erschuf die ikonischen Figur des "V".

Weltweit bekannt wurde die "Guy-Fawkes"-Maske des anarchischen Helden durch die Verfilmung von den Wachowski-Geschwistern, welche die Charaktere und den geschichtlichen Kontext stark verzerrten.

(Quelle: Wikimedia)
Sein bekanntestes Werk sind wohl die "Watchmen", die sich intensiv mit dem Superhelden-Genre, mit politischen Ideologien, der Comic-Kultur und der menschlichen Fehlbarkeit auseinandersetzten. Die detailreiche Ausarbeitung und künstlerisch wertvolle Umsetzung dieser politisch-philosophischen Studie der menschlichen Natur hat es sogar in die Top 100 der bedeutendsten literarischen Werke der "Times" geschafft.

Wieder stärker auf die britische Identität zugeschnitten ist seine "Avengers"-Reihe über die klassischen britischen Romanfiguren aus dem 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert von Sherlock Holmes bis Captain Nemo. Ein Ensemble an Geschichten, die für den Vielleser gespickt sind mit mehr oder minder offensichtlichen Querverweisen in Dialogen, Bilddetails und Figuren.

Auch philosophisch verkörpert Alan Moore kreative Ansichten zu Schamanismus und Okkultismus, deren Erfüllung er in der Kunst sieht. Er steht den etablierten Religionen ebenso kritisch gegenüber wie dem Materialismus, versucht einen Mittelweg zwischen der Logik der Wissenschaft und der esoterischen bzw religiösen Erfahrung darzulegen.

Let's turn our society to steam ...

@LeO
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Sonntag, 22. März 2015

Kami 3 // 2015

Kami 3 // 2015


An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
-Erich Kästner (1899-1974)


Es ist der 22. und eine neue Kami-Geschichte wartet auf ihre Veröffentlichung. Dieses Mal sogar etwas kürzer. Lasst mir gerne Kritik oder Anregungen für die Zukunft dar ;)

Die Möglichkeit die Geschichte in voller Länge herunter zu laden, habt ihr wie immer hier!

Freitag, 20. März 2015

Alligatoren können golfen

Der Wille zum Sport

Ich weiß, dass ist kein Alligator sondern ein Kaiman

Ein wahrer Sportsmann kennt keine Ausreden oder so ähnlich. Ich war nie ein besonders begnadeter Sportler und konnte dem Bewegungs- und vor allem dem  Wettbewerbsdrang abseits von einer gewissen Förderung der gesundheitlichen Verfassung nicht viel abgewinnen.

Genaugenommen zähle ich mich eher zu der "Sport-ist-Mord"-Fraktion und weniger zu der "Fuck-this-i-finish"-Gruppe. Das ist natürlich Ansichtssache. Während sich die einen bereits am Kiosk ein mehr oder minder verdientes Eis gönnen, lassen sich die anderen auch von einem Riesenalligator nicht aus der Ruhe bringen.

Im Internet kursiert derweil das Zitat des Managers eines Golfklubs in Florida: "Wenn wir wegen Alligatoren aufhören würden zu spielen, dann hätten wir keine Golfer."

Die Golfenden ließen sich auch von einem Monsterreptil, das den weichen Rasen des Geländes erkundete und 4,5 Meter maß, nicht aus der Ruhe bringen. Allerdings hat es laut Manager in 37 Jahren auch nie einen Vorfall gegeben. Das Füttern sei schließlich streng verboten.

Wie schon der große Philosoph und Agitator Walter im Klassiker "The Big Lebowski" sprach: "Schließlich handelt es sich um ein Ligaspiel".

Jedenfalls suchen sie nun einen Spitznamen für das neue Maskottchen des Golfplatzes in Florida.
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- Die Quelle: Spiegel-Online

Mittwoch, 18. März 2015

Halde Hohenwart 06.03.2015


Neues von der Halde Hohenwart

Es war schön windig dort oben und für März auch noch ziemlich kalt, aber diese Fotos sind das Ergebnis der ersten Tour mit dem neuen Rad 2015 :)




Sonntag, 15. März 2015

Kultkessel 13.03.2015

Neue Show, neues Glück ...


Etwas leerer war es dieses mal, aber nicht weniger unterhaltsam ...

Patrick Nagel und Sven Pörsch
Zu Beginn gab es ein Ständchen für Organisator und Musiker Patrick Nagel, der am Freitag auch seinen Geburtstag feierte. Dann leitete Sven Pörsch auch schon den ersten Künstler des Abends ein. 

Hannes Weyland am Mikro
Der Dortmunder Hannes Weyland, einigen bekannt als Moderator der offenen Bühne in den Flottmannhallen, präsentierte Akustik- und Popmusik. Unter den selbst geschriebenen Songs gab es viel neues Material. Aber das hielt Weyland nicht davon ab sich auf der Bühne gut zu präsentieren.

"Das Brot des Musikers ist nun mal nicht Applaus, sondern Brot."

Als Nächstes betrat Tobias Rentzsch aus Paderborn die Bühne. Der Comedian, der auch schon beim Lachpott im MuCa auftrat, erzählte von seinem Berufsleben als Schornsteinfeger und Glücksbringer für wildfremde Leute.

Der Überraschungsgast entpuppte sich als Michael Mörike, der "Fischer nach dem Glück". Egal ob über blaue Träume oder Alkohl. Ebenfalls mit Gitarre und eigenen Songtexten rockte er die Bühne.


Der letzte Künstler an diesem Freitag dem 13. war dem Punk zugeneigt, auch wenn er äußerlich nicht viel mit einem gemeinsam hatte. Aber schließlich zählen die inneren Werte und "Captain's Diary", im wahren Leben Förderschullehrer, präsentierte sich mit Kissen, Gitarre und guten Liedern.

Zum Schluss gab es noch den Bonusauftritt von Walter mit der Mundharmonika, der mit dem Steigerlied den Lokalpatriotismus beflügelte ...

Captain's Diary ließ den Abend ausklingen

Wir immer gespannt aufs nächste Mal 
@LeO
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Freitag, 13. März 2015

Terry Pratchett, der Mann der Fantasy-Leser das Lachen lehrte


 Nachruf an ein persönliches Vorbild

Terry Pratchett, Autor der Scheibenweltromane (Quelle: Wikimedia)
Er war einer der ganz großen Köpfe der Fantasy, aber auch des Humors - Das, was Douglas Adams für die Science-Fiction war.

Eine der großen Köpfe der Fantasy (Quelle: Wikimedia)
In seinen  über 40 Romanen, die in 37 Sprachen übersetzt wurden, geht es nicht um den märchenhaften Kampf zwischen Gut und Böse, sondern um die Persiflage der Realität - unserer Welt. 

Jeder kennt diese konkaven und konvexen Zerrspiegel aus den Kabinetten der Jahrmärkte. Die Spiegel, in denen wir aufgebläht oder dünn wie ein Strichmännchen erscheinen. 

Etwas Ähnliches ist die Scheibenwelt für die Wirklichkeit. Absurde Charaktere, Geschichten und Orte behandeln reale gesellschaftliche Probleme und Kuriositäten. Pratchett stellte sie dar und hinterfragte sie. Egal ob Religion, Alltag, Politik oder Geldwirtschaft. Er nutzte das Genre der Fantasy um Parabeln unseres Zeitgeistes zu schaffen.

Zauberer sind bei ihm keine weisen Männer mit grauen Bärten. Magie war seit jeher ein Symbol für Macht und dementsprechend bürokratisch und teilweise skrupellos zeigen sich die Verfechter der arkanen Kunst in der Scheibenwelt. 

Die Scheibenwelt (Quelle: OpenClipArt)
Lord Vetinari, "der Patrizier" von Ankh-Morpork, verkörpert die Rolle des asketischen Tyrannen. Um die übergreifende Kriminalität in der stinkenden Hafenstadt in den Griff zu bekommen, legalisierte er sie einfach. Seitdem organisieren sich Diebe und Halunken in einer Gilde mit der Lizenz zum Stehlen, die Verstöße gegen die Auflagen ahndet.

Rincewind ist ein unfähiger Zauberer, ein Feigling und trotzdem irgendwie ein Held, weil er von einem Schlamassel in das nächste rutscht stets gefolgt von einer Truhe auf Beinen, die er eigentlich auch nicht so recht leiden kann.

Nicht zu vergessen Groß-Atuin: Die Schildkröte, auf deren Rücken die Welt von Elefanten durchs Weltall getragen wird. Dieser mächtige Stiergott, der gezwungen war aus Mangel an Glaubensunterstützung in einer korrupten und machtgierigen Kirche sich in Form einer unspektakulären Schildkröte zu manifestieren oder Cohen der Barbar, der gar nicht muskulös sondern eher tatterig daherkommt.

Jenseits der Scheibenwelt engagierte sich Terry Pratchett gegen Alzheimer, für die Akzeptanz der Sterbehilfe und die Rettung des Lebensraums von Orang-Utans. Für seine Verdienste wurde er von der Queen zum Ritter geschlagen. Seine Tochter Rhianna Pratchett, die unter anderem als Drehbuchschreiberin an der Entwicklung von "Overlord"  und der neuen "Lara Croft" beteiligt gewesen ist, führt das Werk fort.

Ich behalte diesen großartigen Erzähler in Erinnerung als einen der ersten Autoren, die ich dauerhaft gelesen und mich über jedes neue Buch gefreut habe. Die Komplexität der Scheibenwelt übersteigt sogar die des Herr der Ringe-Zyklus, nicht trotz sondern gerade weil Pratchett in seinen Geschichten keinen Wert auf Pathos und Heroismus legte.

Meine Sammlung ....
Humorvolle Geschichten und exzellente Unterhaltung mit Tiefgang für diejenigen, denen danach ist über die komplexen Bilder nachzudenken oder eben auch nicht.

Mit ihm ist einer der größten Köpfe des 20. Jahrhunderts von uns gegangen. Wir werden ihn alle vermissen!

@LeO
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Mittwoch, 11. März 2015

Der Frühling ist da ...

Frühling im Anflug


Oder zumindest sind mir die ersten Vogelküken des Jahres in Strünkede über den Weg gelaufen. Habe mich dann mit dem Handy schnell wieder aus dem Staub gemacht, bevor die keifende Nilgansmutter auf mich losgehen konnte ... :D




@ LeO

Sonntag, 8. März 2015

Chappie und künstliche Intelligenz



A.I., die künstliche Intelligenz war ja schon immer ein begehrtes Thema der Science-Fiction. Aber was ist das eigentlich?

Bei der rasanten Digitalisierung des 21. Jahrhunderts vermag niemand vorherzusagen, wohin uns die Idee der denkende Maschinen ziehen wird. Auch die Kunst beeinflusst die Realität der Forschung. Dafür muss man nur einmal die künstlichen "Tablets" von Star Trek mit den heutigen zu vergleichen.

Ich kann mich nur zu gut an ein Gespräch mit einem Vertreter einer Robotik-Entwicklung erinnern, dem ich während des Ideen-Parks in der Essener Messehalle begegnete. Auf einem umzäunten Teppich stand ein altmodischer Mahagoni-Tisch mit einem gestrickten Tischdeckchen. Außerdem surrte ein weißer Blechkasten mit Greifarmen zwischen Tisch und Zaun umher.

Der japanische Roboter Asimo und WDR-Moderator Ralf Caspers geben sich auf der Bühne des Ideenparks die Hand (Ideenpark 2012)

Als ich fragte, warum der Roboter wie ein Mülleimer aussehe, antwortete der Mann, dass sie gezielt vermieden wollten die Angst vor künstlichen Hominiden zu befeuern.

Genaugenommen sind auch niedere Tiere biochemische Computer, die in den Genen codierte Verhaltensmuster als Reaktion auf die Umwelt abspielen. Geleitet werden unsere Ängste und Träume in dieser Hinsicht von unserem eigenen Unverständnis, was "Bewusstsein" eigentlich ist.

Supra-Magie (Ideenpark 2012)

Der Sprung der Maschine vom Sklaven deskriptiver Programme zur bewussten Existenz wird manchmal als Singularität bezeichnet. Der Begriff beschreibt ebenfalls ein mysteriöses Phänomen der Astrophysik: Das schwarze Loch.

"Intelligenz" und "Bewusstsein" muss man meiner Ansicht nach trennen. Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit Erfahrungen aus der Erinnerung zu abstrahieren und zu Strategien der Problemlösung zusammenzusetzen. Ein intelligentes Wesen muss sich nicht unbedingt selbst bewusst sein, denn Bewusstsein umschreibt die Selbsterkenntnis und die Fähigkeit aus der Kreativität Ideen zu schöpfen.

Der neue Film von Regisseur Neil Blomkamp, der schon mit der alternativen Außerirdischen-Mockumentary "District 9" begeisterte, handelt von dem lernenden Roboter Chappie, der von seinem Entwickler mit einem künstlichen Bewusstsein ausgestattet wurde und sich damit über den Willen seiner Firma hinwegsetzte.

Für diejenigen, die ich neugierig gemacht habe. Der Film läuft bereits, allerdings konnte ich ihn noch nicht sehen.

@LeO
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- Chappie auf filmstarts.de
- Chappie Wiki
- Robotik
- Lese-Empfehlung: Isaac Asimov

Montag, 2. März 2015

Sven Pörsch empfängt abermals!

Musik und Comedy in Herne/Wanne 

Gruppenfoto der Künstler vom 28.02. (Quelle: Patrick Nagel)


"Heute Abend sind wir alle Wanner!", begrüßte Sven Pörsch die volle Kulturbrauerei Huelsmann. Vier Künstler gab es an diesem Abend: Drei Musiker und ein Comedian.

Das Logo (Quelle: Patrick Nagel)
Im Schatten der großen und grauen Industriekessel fand sich Platz für Kultur und die Hallen waren gut gefüllt, womit die Veranstalter auch nicht gerechnet hatten. Aber es hat sich gelohnt!

Der eigens komponierte Jingle läutete die "Show für die ganze Familie" ein und der Moderator Sven Pörsch, der auch schon den Lachpott im MuCa organisierte, springt mit der ihm üblichen Lockerheit auf die Bühne.

Den Anfang machte Timo Maiwald samt Sohn, der seinen Vater tatkräftig unterstützte. Der  Musiklehrer überzeugte mit seinem "Ein-Mann-Konzert", indem er mit einer sogenannten "Loop"-Maschine Gesang und Musik aufzeichnete und dann überlagernd wieder abspielte. So schuf er sich sein eigenes "Playback" und den eigenen "a cappella"-Chor zu Cover-Songs von Daftpunk und Bruno Mars.

Das Programm zum 28.02 (Quelle: Patrick Nagel)
Als nächstes erzählte Jan Preuß aus seinem Single-Leben: "Jung, verzweifelt und auf der Suche." Da blieb auch die hübsche Kellnerin nicht verschont. Das Publikum zeichnete sich von der Mario-Barth-Komik allerdings kaum bewegt. Doch wackelte die Bühne beträchtlich, als sich der Kölner Comedian mit einer dann doch gelungenen Tanznummer verabschiedete.

Die nächste Künstlerin begeisterte mit heiteren und traurigen Balladen und ihrer exzellenten Gesangsstimme. Die Singer/Songwriterin Nadine Blida wurde mit ihrem Song "Blue" bereits im Radio gespielt. Begleitet wurde sie dieses Mal von der eigenen Gitarre und von Jannis am Banjo.

Der Abend des ersten Kultkessels klang stilvoll mit Folk-Musiker und Mitorganisator Patrick Nagel aus, der zum Schluss mit seiner kraftvollen Stimme und einem eigenen Gesangsstil beeindruckte. Auch er schreibt seine Songs selbst und bewarb u. a. sein erstes eigenes Album.

Unter dem Strich gesehen hat es sich wirklich gelohnt und ich bin gespannt auf die nächste Veranstaltung!

@LeO


Das Programm des Kultkessels für die nächsten Monate (Quelle: Patrick Nagel)
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