Schreibprojekt - Avarios



Nun zum lange angekündigten Projekt, das sich über die Jahre stark verändert hat und durch dutzende Genres gewandert ist. Im Kern dieselbe Story geblieben ist. Der Ursprungsidee liegt eine Diskussion mit Freunden zugrunde. Wer diesen Blog regelmäßig verfolgt, kennt meine kritische, teilweise harsche Position gegenüber Religionen, Weltanschauungen und Ideologien. An die Umstände erinnere ich mich nicht mehr genau, nur dass auf mein eigenes Argument, man könne ja auch an Feen und Einhörner glauben, die Antwort "Dann gründe doch deine eigene Religion" folgte, was ich zumindest im übertragenen Sinne zu tun gedenke, indem ich verschiedene Charaktere auf ihrem Weg die Welt in der sie leben zu verändern, begleite. 
Mittlerweile betrachte ich diese Thematik mit kühlerem Kopf und stelle mir die Frage wie Religion/Ideologie (Ich bezweifle, dass es dort abseits von inhaltlichen Differenzen einen ernst zunehmenden Unterschied gibt) auf Menschen wirkt, wie es sie aufbauen und zerstören kann. Was passiert mit einem träumerischen, glaubenden, zweifelnden Charakter, der plötzlich an Macht gelangt? Lässt sich Glaube wirklich nutzen, um die Welt zu verbessern oder handelt es sich dabei nur um einen weiteren Trigger menschlicher Arroganz? Ein Werkzeug, das einem Stärke gibt und andererseits alle Hemmungen und Zweifel erstickt. Der Titel dieses Blogs ist dem griechischen Seher Tiresias (Im Original Teiresias) gewidmet, einem Wahrsager wie es in der griechischen Mythologie viele gegeben hat. Doch dieser Seher ist durch den Zorn eines Gottes - Es gibt da mehrere Versionen - geblendet worden. Seine Weissagungen waren nie falsch, auch wenn er sie den Helden nur widerwillig preisgab. In dieser Rolle tritt er in die Geschichten von auch heute noch berühmten Charakteren wie Ödipus, Antigone und Odysseus auf. Wie bei vielen griechischen Geschichten ist hierbei nicht der Inhalt - der je nach Überlieferung und Ort auch stark variierte -, sondern die symbolische Tiefe der Figur interessant.
Das Sehen trotz Blindheit begegnet uns immer wieder in Kunst, Politik und Religion. Sei es die Justitia mit ihrer Waagschale, die blind gegenüber allen anderen Einflüssen außer der Gerechtigkeit sein soll, oder Illidan Stormrage aus dem Warcraft-Universum, dem Dämonenjäger und Verräter, der sich von Sargeras die Augen ausbrennen ließ um verbesserte Sicht als "Geschenk" zu erhalten ("Krieg der Ahnen" - Trilogie, Richard A. Knaak). Sei es das Gleichnis "Wenn aber ein Blinder einen anderen führt, so fallen sie beide in die Grube" (Mt. 15,14) oder Neo, der im dritten Teil der Matrix-Trilogie geblendet wird und in gewisser Weise trotzdem sieht, oder Odin, der eines seiner Augen dem Riesen Mimir verpfändet, um aus der Quelle der Weisheit trinken zu dürfen. Allein schon die Variation der künstlerischen Adaptionen des Gegensatzes Blind-Sehend zeigt wie viele Arten und Auffassungen von Blindheit es gibt. Alle Menschen sind blind, wenn es um die Ereignisse vor ihrer Geburt oder nach ihrem Tod geht. Von der Vergangenheit können wir durch Sprache, Relikte und Menschen erfahren, doch für die Zukunft bleiben wir ein Leben lang ohne Wissen und jeden der behauptet es zu sehen, kann man ohne Gewissensbisse als Lügner bezeichnen, was ich auch des Öfteren getan habe. Das betrifft Religion, Politik und Ideologie gleichermaßen, und zwar egal welcher Natur sie auch sein mögen. Ob ich nun von einem Utopia oder der Apokalypse ausgehe ändert nichts daran, dass niemand wissen kann, ob dieses Ereignis eintritt. Letztlich sind und bleiben alle Propheten blind, egal mit welchem Göttern sie angeblich in ihren Träumen kommunizieren. Mich würde z.B. interessieren, was Jesus - Nach der Auffassung einiger ist er ja schon mal von den Toten zurückgekehrt. Warum also nicht nochmal? - zur Kirche wie sie heute ist und in der Vergangenheit nach seinem Tod war, sagen würde. Ist es das, was er gewollt hätte, was er gemeint hatte? Ich bezweifle das und bin der festen Überzeugung, er hätte sich dem Atheismus oder Agnostizismus zugewendet und/oder sich in einer linken Partei engagiert, um die Welt aktiv zu verändern.
Es sind diese Fragen die mich interessieren und die das Fundament für mein kommendes Projekt bilden werden. Letztendlich habe ich mich für ein Fantasy-Setting entschieden, was zugegeben ein ziemlich ausgelutschtes Genre ist. Doch ich hoffe ich kann dem Zusammentreffen von Elfen und Menschen noch etwas neues abgewinnen. Was ich an Tolkiens Elben nie leiden konnte, war deren Darstellung als weise, reine Überwesen, alles das, was Tolkien gerne in den Menschen gesehen hätte  (Man beachte den Entstehungskontext zum 1. und 2. Weltkrieg). Tolkiens Welt bleibt eine dualistische Märchenwelt, in der die Guten schön und ehrenhaft sind und die Bösen hässlich und hinterlistig. Komplexität wie sie etwa in George R. R. Martin's "Game of Thrones" Gang und Gebe ist, kommt nicht vor. Deswegen werde ich auch auf Orks, die eine tolkiensche Erfindung sind und im Gegensatz zu den anderen Völkern keinen Bezug zu nordischen Mythologie haben, komplett verzichten. Ich möchte meine Elfen ambivalenter gestalten. Es sind stolze und noble Wesen, doch daraus kann man viel entwickeln: Hochachtung vor Schönheit und Natur, blühende Kultur, Verachtung gegenüber dem Andersartigen und Verblendung gegenüber der Wirklichkeit. Was wäre in einer solchen Gesellschaft eine grausamere Strafe, als das Augenlicht zu verlieren? Man könnte die Schönheit der Welt und der elfischen Kultur nie mehr in ihrer Pracht bewundern. Deswegen soll die Blendung ("Ishar Isztil") in dieser Gesellschaft die höchste Strafe für die schlimmsten Verbrechen darstellen.
Doch wer definiert die schlimmsten Verbrechen? Sind die Bestraften wirklich nur niederträchtige Verräter? Oder kann Stolz an sich harmlose Verbrechen nicht in ein anderes Licht rücken? So ist die oben gezeichnete Ashara Golanian als einer meiner ersten Charaktere entstanden ...

@LeO

Die mächtigen Häuser von Avarios




Auszug aus den Chroniken der Adelsfamilien von Avarios. Band 1 – Die führenden Häuser und beeindruckende Persönlichkeiten der Geschichte. Zusammengestellt von Elias Plato von der Bibliothek der blauen Akademie in Karanthos.

[…] Eine Stammlinie von einflussreichen Händlern und mächtigen Zauberern. Diese Familie hat seit jeher die politischen wirtschaftlichen Fäden in Karanthos, den Küstenlanden des Golfes von Bresan und darüber hinaus in den Händen. Das Symbol ihres Hauses ist der Kraken, der auf ihren Ursprung als Seefahrer und Händler der Meeresküsten hindeutet. Ihre Ahnenlinie führen die Vallastan bis auf den Fürsten Vallastar zurück, der im Zeitalter der Riesen die Magie entdeckte, mächtige Monster bekämpfte und die zornigen Elemente niederrang. Es heißt, dass er sich eines Tages in die schöne Meereshexe Karja verliebte und mit ihr die ersten Söhne und Töchter der Vallastan zeugte. Im Zeitalter der Imperien schworen sie der südlichen Allianz die Treue und kämpften an der Seite des Feldherren Morrigan gegen die Invasoren der Valken, finsterer Echsenmenschen und ihrer Herren den Drachen. Baron Ortuga Vallastan soll mit zehn Schiffen der Mündungen der Flüsse Stern und Sonnenborn in den Golf von Bresan gegen eine gewaltige Übermacht gehalten haben. Das Verhältnis stand 10:1, doch mit Wendigkeit, Schläue, Erfahrung und der Wassermagie ihrer Zauberkundigen errang Ortuga Vallastan einen bedeutenden Sieg und Morrigans Herrschaft im Süden blieb gefestigt. Seine Taten wurden in Liedern und Heldengedichten verewigt.
Ihr Herrschaftsgebiet erstreckte sich entlang der südöstlichen Küste des Kontinents, bis zum Glarbrandgebirge im Norden, dem Fluss Vallasta und dem Grenzwald im Westen und dem Fluss Tyras im Süden. Seit jeher stand das Adelsgeschlecht dem der Triades nahe. Während des Aufstands der 7 Familien gegen die Vorherrschaft der Familie Callenhall in den südlichen Königreichen, schlug sich Haus Vallastan auf die Seite der Rebellen um Stalvan Triades, dem Elias Vallastan seine Tochter Corasta versprach. Der Konflikt endete mit dem großen Frieden zwischen den Häusern des Südens und des Ostens 2378 und der Begründung der Allianz von Sonnenbaum (Triades) und Kraken (Vallastan), die seitdem die Königslinie in den Menschenreichen des Südostens stellten.

Ihre Leitworte sind: „Tief ist die See und hoch ist der Mensch, der sie bezwingt.“ [...]


Auszug aus den Chroniken der Adelsfamilien von Avarios. Band 1 – Die führenden Häuser und beeindruckende Persönlichkeiten der Geschichte. Zusammengestellt von Elias Plato von der Bibliothek der blauen Akademie in Karanthos.

[...] Jenseits des Grenzwaldes, wo der Fluss Tyras sich mit dem nördlichsten Ausläufer des Dreiends kreuzt, liegt ein kleines Stück Land, das vom Wasser umspült wird. Dort gelegen befinden sich die drei Festungen der Familie Triades: Andun, Tyron und Waldon. Alle unter dem Wappen des Baumes und der Sonne. Jede wacht an einer Gabelung der Flüsse. Über den Ursprung ihrer Stammlinie ist kaum etwas bekannt. Doch die Geschichtsbücher sind sich einig, dass ihr Blut aus den südlichen Königreichen hervorgegangen sind. Sie sehen ihren Ahnherren in Anduin Triades, einem Ritter aus der alten Zeit, wo noch die Riesen, die Dämonen des Prim und die Waldwesen in Avarios herrschten. Im Glarbrandgebirge soll er einen mächtigen Drachen mit dem Namen Celista erschlagen haben. Aus dessen Schuppen soll er eine Rüstung gefertigt und die Zähne zu Amuletten gemacht haben. Auch wenn die Gebeine des Monstrums nie gefunden wurden, waren die Königreiche des Südens fortan frei von wilden Ungeheuern. Die Triades brannten auch die Tempel der Naturvölker nieder, welche aus Furcht und Unwissen diese Monstren der alten Zeit verehrt hatten und riefen ein neues Zeitalter aus.
Ihr Herrschaftsgebiet schließt an die Ländereien der Vallastan an und umfasst die weiten Ebenen westlich und südlich der anderen Seite des Tyras bis zum Hauptstrom des Dreiends im Westen. Neben den Vallastan kämpften sie auch an der Seite des Morrigan in seinen Feldzügen, um die Menschen des Südens gegen die Invasoren zu einen. Sie schmiedeten Allianzen mit den umliegenden Familien hohen Blutes und schlossen Freundschaft mit dem Geschlecht der Vallastan, deren Wappen der Kraken ist. Als sich die Häuser Brynnerscal, Frey, Plato, Eldarstein, Connerwell und Skaltorak unter Wort und Schwert des Stalvan Triades gegen die Führung von Haus Callenhall erhoben kam ihm sein Freund und Partner Elias Vallastan zur Hilfe. Der Konflikt endete mit dem großen Frieden zwischen den Häusern des Südens und des Ostens 2378 und der Begründung der Allianz von Sonnenbaum (Triades) und Kraken (Vallastan), die seitdem die Königslinie in den Menschenreichen des Südostens stellten.

Ihre Leitworte sind: „Das Licht vergeht nicht.“ [...]

 Auszug aus den Chroniken der Adelsfamilien von Avarios. Band 1 – Die führenden Häuser und beeindruckende Persönlichkeiten der Geschichte. Zusammengestellt von Elias Plato von der Bibliothek der blauen Akademie in Karanthos.

[…] Drachen sind alte Kreaturen. Manche sagen, dass sie einst als Könige der echsenartigen Valken gegen eingewanderten Menschen und Elfen kämpften. Andere sehen sie als wilde Ungeheuer, die im Feuer tief unter der Erde geboren wurden. Als die Ländereien von Avarios noch wild und urtümlich, die Wälder von Fabelwesen durchstreift wurden und dunkle Höhlen Monster beherbergten, erschlugen die ersten Helden zahlreiche der alten und großen Feuerschlangen. Diese Zeit ging in den Chroniken als Zeitalter der Riesen ein.
Doch nicht alle Ritter fürchteten das lebendige Feuer und die scharfen Zähne. Cisto von Brynnerscal zog einst gegen ein Heer der Echsenmenschen des Prim und ihrer Herren in das Gebirge, das wir heute Westwall nennen und schlug seinen Feind am langen Sturz, einem gigantischen Wasserfall am Rande des Westwalls. Doch der Sieg kam nicht ohne Kosten. Das Wasser am langen Sturz war rot von Blut. Viele tapfere Männer hatten durch Klauen und Schwert ihr Leben verloren oder waren im Flammenatem vergangen. Doch Cisto – Drachenzähmer wie ihn die Sänger später nennen sollten – verhinderte, dass Wut und Hass seine Männer überkam und sie die mächtigen Kreaturen töteten, denn er erkannte ihr Potential auf dem Schlachtfeld. Er ließ die einst stolzen Könige der Echsenmenschen in Ketten legen und durch Magier ihres Verstandes berauben. Seitdem heißt es beherrschen die Drachen von Haus Brynnerscal den Himmel der südlichen Königreiche.
Es waren ihre Himmelsreiter, die die entscheidenden Schlachten während des Aufstandes gegen Callenhall 2373 gewannen und es waren ihre Schwingen, die während der großen Fehde 2533-2551 den erbittertesten Widerstand leisteten. Doch war ihre Kampfeskraft nicht genug und sie konnten gegen die Eintracht von Callenhall, Vallastan und Triades auf dem Feld der Drachenkönige vor der Burg Callengard nicht gewinnen und mussten die Bestimmungen des Friedens der zwölf Götter akzeptieren. Unter anderem waren sie gezwungen ihre besten Reiter als Tribut an Karanthos zu geben. Ein Zeichen dafür wie gefürchtet und begehrt ihre Feuer und ihre Klauen auch heute noch sind.

Offensichtlicherweise ist ihr Wappen, das des geflügelten Drachens und ihre Leitworte lauten: „Das Feuer einer Schmiede ist Wärme, doch wahre Hitze kommt von dem Atem der Feuerschlange.“ [...]


Auszug aus den Chroniken der Adelsfamilien von Avarios. Band 1 – Die führenden Häuser und beeindruckende Persönlichkeiten der Geschichte. Zusammengestellt von Elias Plato von der Bibliothek der blauen Akademie in Karanthos.

[…] Das Nordelfenreich erstreckt sich über die weiten Ebenen und bewaldeten Hügel unterhalb der Donnerspitzen und dem Nordmeer. Es wurde seit jeher als Land der großen Künstler und furchtsamen Krieger bezeichnet. Niemand weiß genau wie die ersten Elfen nach Avarios kamen. Die Legenden der neuen Zeit erzählen, dass sie die Ländereien um die Weltensäule seit der Niederlage des Prim bevölkerten. Ihre eigenen Chronisten erzählen davon, dass Golganas, der feurige Sonnengott, und Irlande, die silberne Mondgöttin, einst vom Himmel hinabstiegen und den ersten Elfen und die erste Elfin aus Marmor schnitzten. Golganas gab ihnen von dem Feuer der Sonne zu trinken, damit sie fühlen und begehren konnten, und Irlande setzte ihnen Sterne in die Augenhöhlen, damit sie sehen und die Schönheit der Welt und der Kunst genießen konnten. Als Zeichen ihrer Gunst gaben sie ihnen die spitzen Ohren, die kein anderes Lebewesen besaß. Letztlich fingen sie den Wind in einer hohlen Nussschale, um flößten ihnen Sprache und Atem ein. Diese Götter werden seit jeher in den Gotteswäldern und Gottesgärten zur Sonnenwende und der Nacht des vollen Mondes in den Elfenstädten verehrt.
Wie viel Glaubwürdigkeit man diesen Lagerfeuergeschichten auch beimessen mag, jedenfalls teilte sich ihr Volk in der Zeit der Imperien in vier Großreiche auf. In das Westelfenreich des Alario, die Seefahrer und Fischer der Insel der Gezareth im Nordmeer, das Ostelfenreich der hohen Magier um Felanau und das Nordelfenreich, dessen Fürsten von Veranio Golanian unterworfen und geeint worden waren. Es heißt, dass er sich als Preis Lyanna, die Tochter des mächtigsten Fürsten Inaname, zur Braut nahm und die Stadt der Wasserfälle Liasadril erbauen ließ. Seitdem stellte die Familie der Golanian die Ahnenlinie der Könige. Darunter Velaja der Wahnsinnige, der sich mächtige Tempel erbauen und seine Architekten in ihnen lebendig begraben ließ, und Menesto der Ehrbare, der gegen die Maßlosigkeit des Corin Sonnenborn zu Felde zog und das Ostelfenreich zerstörte. Othuszan, der die lange Wacht - eine gewaltige Mauer, die seitdem das Nordelfenreich umfriedete – errichten ließ und Lasztan, der Frieden mit den Menschen des Südens, dem Westelfenreich und den Meerelfen von Gezereth schloss.

Auch die neuesten Umwälzungen sollen in diesem Dokument Gehör finden, denn 2555 wurde Faladir der letzte Golanian ermordet und seine Kinder Varyn, Calyndis und Inastasza in den Süden verbannt. Zwei von ihnen fanden in Karanthos Asyl. Inastasza, die Elfenhexe von Vallagard, zog in schon vorher in die Einsamkeit des Exils. Die vier nächstbedeutenden Häuser der Nordelfen Fanyen, Korven, Kyrall und Vynami rangen in einem zweijährigen Bürgerkrieg um den Herrschertitel, bis sich die Fanyen um Alasztan Goldauge durchsetzten und den weißen Marmorthron in Liasadril bestiegen.
Ihr Wappen spiegelt den Himmel von Tag und Nacht wieder und ihr Leitspruch lautet: "Sonne und Mond wachen über alle"[...]

Mythen und Legenden von Avarios


Auszug aus dem Kompendium über die Geschichte der Welt – 2. Band: Zeit der Imperien. Der graue Wanderer. Zusammengetragen und verfasst von Bran dem Reisenden, Erster des Rates der blauen Akademie in der Winterzeit des Jahres 2007.


[…] Die Geschichten erzählen, dass Vallastar, als der graue Wanderer dem Tode nahe schien, den Wolkenstein in den Tiefen der Welt versteckte. Niemand sollte sich mit seiner Macht messen oder das Geschenk der Götter missbrauchen können. Das volle Verständnis der Magie unserer Welt sollte auf ewig ein Mysterium bleiben. Im Zeitalter der Imperien, als Menschen und Elfen die großen Einigungskriege ihrer Reiche ausfochten, soll ein junger Gelehrter auf das Geheimnis gestoßen sein. Es heißt, der Wolkenstein schickte ihm einen Traum, der ihn zum Versteck führte. Andere Quellen behaupten, er wäre zufällig auf die Höhle gestoßen, die in kargen Tunneln hinunter zum Schatz der ersten Magier führten.
Er hieß Prospero und stammte von den Seenelfen ab, deren Treue dem Westelfenreich galt, das durch die Expansion der Menschen aus dem Süden bedroht war. Als der Krieg für die Elfen aussichtsloser wurde, entsandte der oberste Fürst Alarin die Bruchstücke des Wolkensteins in die Zwergenstädte des eisernen Herzens. Prospero, durch die Gunst seines Fundes zum Erstgeborenen der Götter erhoben, leitete die Mission und bat die Zwergenmeister um ihre besten Handwerker und Magier, um die mystischen Artefakte des Vallastar in reale Waffen zu schmieden. Das Material schien jedoch widerspenstig und in ihm pulsierte die Kraft des Sturms. Wirbel aus schwarz-weißen Dunst waberten über die Oberfläche der Splitter. So trauten sich die Zwerge zunächst nur an die kleinsten Stücke. Ihre besten Juweliere und Goldschmiede fertigten Schmucksteine für eine Krone, einen Ring und einen Halsreif. Sie gingen fortan als der Tiara der Wolken, das Auge von Vallastar und der Halsreif von Brisa, nach der Tochter des Vallastar, in die Geschichte ein.
Doch das genügte Prospero, der selbst in den Künsten der Magie bewandert war, nicht: „Dieser Frauenschmuck verstärkt das Gespür eines Magiers für sein Talent doch scheint er auf einem Schlachtfeld unbrauchbar.“
Die Zwergenmeister verbeugten sich und unter ihnen wurden die besten Schmiede gewählt. Sie erhitzten das Material im Feuer der Esse, doch wollte es nicht schmelzen. Sie ließen ihre besten Magier einen Feuersturm entfachen, doch der Wolkenstein ließ sich nicht formen. Dann sandte man Wort in alle Teile des Westens und ließ den mächtigsten und ältesten Drachen ausfindig machen und in Ketten legen. Vor der Flamme des Prim aus dem Rachen des Monsters, dessen Wut ein halbes dutzend Zwerge und Elfen tötete, machten sie sich das Material wie das Eisen gefügig. Unter den Hämmern der besten Waffenschmiede entstanden der Speer der zehn Himmel und die Sturmklinge.



Prospero bedankte sich und nahm den Rest des Wolkensteins und die fünf Artefakte an sich, um sie seinem Fürsten präsentieren zu können. Wochen waren seitdem vergangen und als er in Alerion einritt waren über den hohen Türmen bereits die Banner der Menschen gehisst und Prospero verfluchte sich, dass er nicht schneller heimgekehrt war. Man nahm ihm die Artefakte und sperrte den Elfen in den Kerker. Nur der Rest des Wolkensteins, der kaum mehr maß als eine Hand voll Splitter und Staub, blieb in seinem Besitz. Es heißt in seiner Zelle habe Prospero, der sich vor den Besatzern der Menschen als Kaufmann ausgegeben hatte, halb wahnsinnig durch sein Versagen neue Pfade der Magie betreten und die verbleibenden Reste des Wolkensteins in eine 6. und übernatürliche Waffe verwandelt. Es heißt, dass er dadurch eines Tages spurlos aus seiner Zelle verschwand. Nachdem er seinen Verfolgern Rache geschworen hatte. Doch bald darauf geriet seine Legende in Vergessenheit. Seitdem hat sich die Spur der Artefakte des Wolkensteins in der Geschichte verloren.[...]


Auszug aus dem Kompendium über die Geschichte der Welt – 2. Band: Zeit der Imperien. Der graue Wanderer. Zusammengetragen und verfasst von Bran dem Reisenden, Erster des Rates der blauen Akademie in der Winterzeit des Jahres 2007.


[…] Eine der beliebtesten Geschichten der Welt ist die Saga um den ersten Magierfürsten Vallastar, den die Sänger bald auch grauer Wanderer nannten. Sogar eine der führenden Familien der südlichen Königreiche beruft sich auf diesen Namen als Urahnen ihrer Stammlinie. Kaum ein Kind in Avarios wird diese Geschichten nicht kennen, dennoch wäre diese Sammlung unvollständig ohne seine Taten.
Die Überlieferung sagt, Fürst Vallastar wäre mit der Magie in den Augen zur Welt gekommen. Manche erzählen, er wäre gar nicht geboren worden, sondern hätte sich aus dem Wasser des Golf von Bresan materialisiert. Wieder andere Geschichten berichten von einer Jungfrau, die vom Geiste Avarus geschwängert wurde, der ihr in den Ruinen der zerstörten Tempel der flüsternden Ebenen erschienen war. Die Elfenhistoriker berichteten mir, dass sich Vallastar in jungen Jahren das Leben nahm, gebeugt von den Hemnissen des menschlichen Körpers. Durch den Willen von Golganas und Irlande sei er dann zurückgeschickt worden, um der Welt und den Elfen wie den Menschen die wahre Natur der Magie zu offenbaren. Um ehrlich zu sein, habe ich so vielen Versionen der Geschichte gelauscht, dass ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll. Einig ist sich die Überlieferung lediglich darin, dass Fürst Vallastar der Stammvater der Magie ist, wie wir sie heute kennen und nutzen. Deswegen werde ich mit dem Ereignis beginnen, das sich in allen Erzählungen um den grauen Wanderer findet: Der Fund des Wolkensteins.
Hinter dem Grenzwald, der die Küstenlande und Karanthos vom Westen trennt, liegen die weiten Ebenen von Shala'Nzar. Ein offenes Grasland, wo die alte Welt noch spürbar scheint. Nicht mehr als ein Echo, das sich im Rauschen des Windes widerspiegelt. Es gab der Landschaft ihren heutigen Namen gab: Die flüsternden Ebenen. Und welchem Reisenden überkommt nicht ein fröstelndes Gefühl, wenn er an den zerstörten Tempeln der alten Zeit vorbeikommt? Die Geister der alten Götter, denen die Welt schon gehörte, bevor die Armeen des Prim begannen sie zu bevölkerten. Einige setzen sie mit den Elementen Anikon der Erde, Salyada des Feuers, Aegidon des Wassers und Inalya des Windes gleich, wieder andere behaupten es handle sich um wesentlich ältere, lange vergessene Wesenheiten von denen kaum Zeugnisse mehr existieren würden.
Diesen Ort suchte der graue Wanderer Vallastar in Zeiten großer Not auf um zu denken. So auch als die Menschen den Zorn der Elemente erregten, indem sie ihren Unrat in die See des Aegidon entsorgten und das Feuer der Salyada versklavten um Waffen herzustellen. Als sie die Erde des Anikon umgruben auf der Suche nach Schätzen und als sie die Wälder, deren Kronen die Inalya so liebte, abholzten, um Felder zu bebauen. Vallastar suchte den Rat der Götter in den grauen Wolken am Himmel und den Ruinen der alten Tempel. Wie sollte er den Menschen gegen den wilden Zorn der Elemente beistehen? Selbst dieser Weise sah keinen Weg aus dem Dilemma, denn die Elemente schienen nun so wild, unberechenbar und unbarmherzig wie die Eldar aus der Entstehungszeit der Welt. Lange ließen sie ihn warten, denn die Menschen sollten ihre Lektion lernen. Am vierten Tage hatten sie beschlossen, ihn zu erhören. Am fünften Tage schickten sie ihm schließlich einen gleißenden Blitz und ein Feuer, das mit einem Donnerknall vom Himmel fiel. Der weise Vallastar erkannte das Zeichen der Götter und eilte hinter den Hügel, an dem der Wolkenstein niedergegangen war. Aus dem schwarzen Krater aus verkohltem Gras nahm er ihn mit beiden Händen und fühlte nie gekannte Energie in seinen Körper fließen. Überwältigt von der Kraft, die durch seine Hände strömte, ließ er den Stein fallen bevor er selbst zu Boden ging. Spröde durch die Reise vom Himmel zersprang der Wolkenstein in viele Teile, und Vallastar schalt sich für seine Schwäche.
Da macht ihr Götter uns ein solches Geschenk und ich Esel zerstöre es, weil ich zu schwach bin um es zu halten.“

Als er die Hand ausstreckte, um einen der milchig-grauen Splitter zu berühren, flog ihm dieser zu wie ein zahmer Vogel. Voller Erstaunen über diesen ersten Akt der Magie, fiel Vallastar auf Knie und bat – den Splitter in der Hand haltend – die Elemente um Vergebung. Seit diesem Tag erlaubten die Elemente eine maßvolle Nutzung der Ressourcen ihrer Welt und wurden im Gegenzug von Menschen wie von Elfen in Tempeln verehrt. Die Magie wurde schließlich zur Zügelung und Zähmung des Zorns der Elemente benutzt[...]

Auszug aus dem Kompendium über die Geschichte der Welt – 1. Band: Die Entstehung der Welt. Zusammengetragen und verfasst von Bran dem Reisenden, Erster des Rates der blauen Akademie in der Winterzeit des Jahres 2007.


[…] So scheint es, dass mir die Aufgabe zufiel, Erkenntnisse über die Entstehung unserer Welt zusammenzutragen. Also ging ich in die freien Städte, in die Bibliotheken von Volk und Adel, zu den alten Müttern auf den Straßen und Wegen von Liasadril bis Karanthos, um zu finden, was ich suchte und zusammenzusetzen, was verloren gegangen ist. Ich habe vielen Versionen dieser Geschichte gelauscht. Von Elfen, Menschen und Zwergen. Doch die Geschichte einer alten Seherin aus dem Orden der Natha'krir, deren Festungen wie schwarze Wächter über den Wäldern des Kon in den Himmel stoßen, erschien mir am kompaktesten und vollständigsten. Zumal, dass die Ritter gegen die Dämonen dieser Lande sich in ihrer Natur dazu berufen fühlen, alles als ursprünglich zu bewahren, was in ihren Bibliotheken schlummert. Ich traf das alte Mütterchen im Sommer des Jahres 1994 als sie schon steinalt war und frage mich, ob sie unsere Zeit auch noch überleben wird. Wie die Elfen sagen: Wir steigen auf mit Golganas und sinken mit Irlande. Hier schreibe ich die Geschichte nieder wie sie mir erzählt wurde.
Das Wort berichtet von einer Zeit vor der Zeit, als es nichts gab als den Ozean der Sterne. In ihm lebten die Eldar. Machtvolle Wesen, die in der Lage waren die rohen Energien des Weltenalls an ihren Willen zu binden, Stein und Leben aus der Vorstellung zu erschaffen. Doch waren sie keine Magier, denn ihre Kräfte kannten keine Grenzen. Aus dem Nichts des Ozeans erschufen sie Dinge und ließen sie wieder vergehen. Sie erschufen Leben und zerstörten es. Untereinander stritten sie wie Kinder wegen Kleinigkeiten, schlimmer als die Ritter und Könige der heutigen Zeit. Sie erschufen Imperien und vernichteten sie, wenn ihnen die Lust an ihnen vergangen war. Ihre Herzen waren rastlos und ohne Mäßigung, denn in ihnen pulsierte ein hungerndes Feuer, das nach mehr verlangte und verhinderte, dass ihr Verstand im Weltenall eingebunden abkühlte.
Der Mächtigste unter ihnen wurde Galvan genannt, den sie heute noch den Prim und den Ersten nennen. Von seinem Thron von geschmiedetem Sternenlicht aus unterwarf er seine Brüder und Schwestern und zerstörte ihre Schöpfungen bis sie sich seiner Herrschaft beugten. Skoltan, der Patron der Handwerker und Schmiede. Tyra, Ordanon und ihre Tochter Sefarim, denen die Menschen Respekt zollen. Bafandur, dem die Gerechtigkeit als einzigem Eldar am Herzen lag und Maladath, der List und Täuschung als Zeichen der Stärke achtete. Bis zum Schluss widersetzten sich die Liebenden Golganas und Irlande der Tyrannei. Doch auch das Feuer der Sonne und Gelassenheit des Mondes konnten dem Prim nicht standhalten. Auf dem Gipfel seiner Macht befahl er seinen Brüder und Schwestern ihm Armeen zu erschaffen mit denen er das gesamte Weltenall erobern konnte. Sie gehorchten.
Aus dem Metall seiner Welten formte Skoltan die Zwerge und machte sie hart wie den Stein des Grundes und begierig wie die Gezeiten des Ozeans. Tyra und Ordanon besprachen sich im Geheimen und vermählten ihre Tochter Sefarim dem Maladath zur Frau. Sie gebar ihm die ersten Menschen ausgestattet mit der Tapferkeit Ordanons, der Kreativität Tyras, der Treue Sefarims und der Listigkeit von Maladath. Weil Bafandur Maladaths Absichten misstraute und fürchtete dieser würde die Gruppe verraten und sie alle vor dem Prim in Gefahr bringen, pflanzte er den Menschen außerdem noch die Saat der Gerechtigkeit ein. Golganas und Irlande schwammen zu den Sternen um deren Licht zu ernten und zu Elfen zu formen. Stolze Wesen mit der Kühle des Mondes und der Hitze der Sonne, denen niemand in Wissen und Geschick überlegen sein sollte.

Zufrieden mit ihrem Tribut lehnte sich Galvan zurück und teilte seinen Brüdern und Schwestern Reiche zu, in denen sie freie Hand haben sollten. Unter dem Thron aus geschmiedetem Sternenlicht sammelte der Prim mehr und mehr seiner eigenen Kreaturen, den brutalen und herzlosen Valken. urtümliche Wesen, die von ihrem Schöpfer nicht geliebt wurden und deshalb auch andere nicht lieben konnten. Ihre echsenhaften Nachkommen terrorisierten die Ländereien des Westens bis der erste Pakt von Elfen und Menschen den Wall errichtete. Ihnen zur Seite formte er die Drachen, die über die Valken herrschen sollten, damit der Erste seine Eroberung des Weltenalls vorbereiten konnte.[...]


Auszug aus dem Kompendium über die Geschichte der Welt – 1. Band: Die Entstehung der Welt. Zusammengetragen und verfasst von Bran dem Reisenden, Erster des Rates der blauen Akademie in der Winterzeit des Jahres 2007.


[…] Welt und Welt fiel vor dem Sternenthron und ihre einstigen Herrscher wurden in Gefängnisse des Prim verband, den nie konnte man einen Eldar töten. So erschuf der Prim karge Felsen am Rand des Weltenalls, an die er seine stärksten und widerspenstigsten Gegner kettete. Gezwungen ewig im Nichts zu treiben, waren sie keine Gefahr mehr. Die Furcht vor diesem Schicksal band seine acht Untergebenen noch stärker an den Sternenthron. Ein Eldar mit dem Namen Avaru beobachtete das Werk der Neun mit Kummer und Schwere. So fasste er einen Plan, um seine und die verbliebenen, freien Welten der Eldar vor der Zerstörung zu bewahren.
Zur Zeit als die Armeen des Prim vor den Toren Avarus standen, war der Stolz des Ersten zur Tollkühnheit geschwollen und der Ehrgeiz zu brennendem Eifer verkommen. Galvan deutete den Rückzug des Eldar als Schwäche und beschloss diesen umso mehr zu demütigen, indem er körperliche Gestalt annahm und ihn im Fleisch des Sterblichen bezwang. Er befahl den Acht, die ihm folgten, dasselbe zu tun, denn das ganze Weltenall und alle Eldar sollten die Überlegenheit des Sternenthrons anerkennen. Mit den Heeren der Soldaten, die die Neun erschaffen hatten, betraten sie, was vor ihnen lag. Irlande, die einen Sinn für alles Schöne hatte, zeigte sich erstaunt von der Raffinesse, die dieser Schöpfung inne wohnte. Wälder, deren Blätter im Wind rauschten. Vögel, die in verschiedenen Stimmen sangen. Tiere und Waldkreaturen, die sie aus dem Schatten heraus beobachteten. Kobolde in den Bäumen und Trolle in ihren Höhlen. Wasser, das in Kaskaden vom Himmel fiel und donnernde Lichter am Himmel. Ihr Herz wurde schwer, als sie daran dachte, dass auch diese Welt der Gier des Prim zum Opfer fallen sollte. Die anderen Eldar dachten ähnlich, auch wenn die Furcht sie daran hinderte aufzubegehren. Sie durchstreiften Wälder und Wüsten, Berge und Täler, doch sie fanden weder eine Verteidigung noch den Eldar selbst vor. Schließlich erreichten sie das Zentrum der Schöpfung des Avaru. In ihrer Mitte fanden die Neun einen Turm, dessen Oberfläche silbergrau glänzte und dessen Spitze in donnernden Wolken verschwand. In seiner Ungeduld verlangte Galvan, Avaru möge aus seinem Versteck hervorkriechen. Nur Feiglinge würden sich weigern, wenn das Schicksal sie richte. Doch weder von dem Turm noch aus der Umgebung kam eine Antwort. Die Stimme des Prim verhallte in der Stille dieser Welt. Galvan fühlte sich verspottet und kochte vor Wut. Dieser Eldar würde für seine Anmaßung doppelt bezahlen, schwor der Prim sich und ließ den Turm umstellen. Auch als das Licht schwand, war noch keine Spur von Avaru zu erkennen und der Prim verlor die Geduld.
Wenn du nicht kommst, fange ich an zu zerstören, was du geschaffen hast“, sagte er.
Mit einem finsteren Grinsen legte er die Hand auf die glatte graue Oberfläche des Turms, um einen mächtigen Zauber zu sprechen. Doch sein Gesicht verzog sich zunächst in Überraschung, dann in Schmerz und schließlich in Angst. Die Eldar und ihre Schöpfungen spürten wie der Boden unter ihren Füßen zu vibrieren begann und eine Stimme im Wind zu sprechen begann: „Wir sind die Elemente Anikon, Salyada, Aegidon und Inalya. Avaru hat sich geopfert, um uns Kraft zu geben. Wir sind die Elemente. Erde, Feuer, Wasser, Wind. Avaru hat uns einen Ort geschaffen um zu leben. Wir beschützen diesen gegen jenen.“

Mit einem letzten Schrei des Schmerzes verschwand der Prim und ward nicht mehr gesehen. Verbannt in ein Gefängnis unter der Erde im Zentrum der Elemente. Die Eldar zeigten sich erleichtert. Einer der Ihren hatte sie von den Ketten befreit, die sie nicht in der Lage waren abzuschütteln. Sie nannten den Turm des Avaru Weltensäule und bestimmten, dass die ehemaligen Heere des Prim von nun an diese Welt bevölkern sollten. Mit dem Fall des Galvan hatten sie keinen Zweck und keine Pflicht mehr zu erfüllen.[...]

@LeO

Kommentare:

  1. Hallo Leif,

    ich bin gerade über eine facebookgruppe auf deinen wunderschönen Blog gelangt.
    Da ich selber auch schreibe, hat mich dieser Bereich natürlich am meisten interessiert. Deine Gedanken und Ideen finde ich wirklich gut!

    Aber auch die anderen Themen finde ich super spannend. Ich werde auf jeden Fall wieder vorbei schauen.

    Vielleicht hast du ja auch Lust, mal auf meinem Blog vorbei zu schauen?
    sabi-writing-whatever.blogspot.com

    viele liebe Grüße,
    Sabi

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  2. Hey Sabi, freut mich, dass es dir gefällt und du hast ebenfalls einen schönen Blog, habe dich mal in meine Liste genommen. Wenn dich interessiert, was ich mache, like doch meine Facebookseite oder nimm mich in deine Bloggerliste auf https://www.facebook.com/tiresiaskleinegeschichten?ref=bookmarks :)

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  3. Hey,

    na dann herzlich willkommen als neuer Follower ;-)

    Werde direkt auch mal auf deine facebookseite schauen :-)

    Liebe Grüße,
    Sabi

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